Als mich mein Freund Marco Pegoraro auf den
‚Startup 2012‘ aufmerksam machte, war meine Neugierde natürlich
sofort geweckt, insbesondere schon darum, weil bereits im
Vorfeld klar wurde, dass sich hier ‚etwas Grosses‘
zusammenbraut.
Mein Wissen in Bezug auf diesen Anlass habe
ich gerne meinen Fliegenfischerkollegen vom Rivaltaclub
weitergegeben und nur dank schnellem Reagieren beim Anmelden war
es noch möglich, am Anlass teil zu nehmen.
Gespannt auf diesen Tag reisten 10
Rivaltaner am 11. März nach Wolfwil. Bei recht kühler Witterung
war deshalb der offerierte Kaffee vor dem eigentlichen Beginn
des Anlasses sehr willkommen. Flinke Hände hinter dem Buffett
sorgten für eine reibungslose Verpflegung. Ein super Anfang.
Wird es so weiter gehen: wäre natürlich
genial. Und ich kann es gleich vorweg nehmen: es ging so
weiter. Eine tolle Organisation den ganzen Tag lang sorgte
dafür, dass die Abläufe der Demonstrationen von Fliegenfischen
und Fliegenbinden usw. reibungslos funktionierte. Was die
Instruktoren drauf haben, wurde so sehr schnell jedem Teilnehmer
klar. Das Schöne daran aber war natürlich, dass dieses Wissen
und Können den Anwesenden bereitwillig und meist gut
verständlich weitergegeben wurde. Jeder, vom Anfänger bis zum
‚Profi‘, konnte noch dazu lernen.
Konzentration, kühle Witterung und
Wurfübungen machen hungrig. Abhilfe schafften hier erneut die
‚guten Geister‘. Die heisse Gerstensuppe mit einem ‚Päärli
Wienerli‘ , serviert in der wohl den meisten bekannten
Militär-Gamelle, schmeckte vorzüglich und liess manchen Gedanken
an vergangene Soldaten-Erlebnisse wieder aufleben.
Während wir uns das Essen schmecken
liessen, wurden von den Fliegenbinde-Spezialisten ohne
Unterbruch die neuesten Binde-Techniken gezeigt. Für
Fliegenbinder ein Erlebnis der Extra-Klasse.
Auch am Nachmittag wurde weiter fleissig
die Fliegenrute geschwungen. Mancher (so auch ich, legten dabei
eine Pause ein). Aber nicht zum faulenzen: Denn es gab noch so
vieles zu sehen. Roger Gyr machte mit seinen Bildern von
Russland wohl manchen Fliegenfischer ‚giggerig’auf einen Trip
dorthin. Dasselbe gilt natürlich auch für Rolf Häuptli, welcher
jedem Interessierten bereitwillig seine zur Zeit aktuellen
Ferien-Destinationen präsentierte.
Nächstes grosses ‚High-Light‘ war die Versteigerung der
gesponserten Fliegenrute. Es war eine Freude, zu sehen, wie
motiviert hier zur Sache gegangen wurde. Denn jedem war ja klar,
dass seine Spende einem guten Zweck dient und im Hinterkopf
natürlich stets das Wissen, evtl. die Rute ersteigern zu können.
Das Schneewalzer-Ballett: Schauspieler:
ca. 120 Fliegenfischer, welche im Takt der Musik ihre Schnüre
fliegen liessen. Star des Balletes: Master-Instruktor Jup,
welcher den Walzer wirklich tanzte und es dabei fertig brachte,
seine Fliegenschnur stets in der Luft zu haben.
Ein sensationeller Abschluss zusammen mit der Uebergabe des
Spendengutscheins zugunsten Krebskranker Kinder (FR. 4700.--).
Da kann man nur sagen: Wau……..!!!!
Allen, die zum Gelingen dieses Anlasses
beigetragen haben, gehört ein riesiges Dankeschön. Insbesondere
gehört dieser Dank aber den drei Haupt-Initianten Marco, Daniel
und Dieter. Viele können nur am Rande erahnen, wieviel Arbeit
dahinter steckt, um einen Tag dermassen perfekt durchführen zu
können.
Ihr habt einen Tag organisiert, der ‚nach
mehr schmeckt?!!!!!!!!
Meine Kollegen vom Rivaltaclub und
Schreibender sagen Danke für den tollen Anlass.
Pedro.