Aeschenfischen Schloss Reichenbach/BE


 Aeschenfischen am 27. Oktober 2017

Letzter Freitag im Oktober. Exakt der richtige Termin, um noch einmal miteinander ans Wasser zu gehen, miteinander zu diskutieren, zu lachen und natürlich nicht zuletzt, noch mal die ‚Fliegengerte’ zu schwingen.

Leider konnten sich aber für diesen Anlass nicht sehr viele begeistern oder waren halt bereits anderswo engagiert. Auch aus gesundheitlichen Gründen gab es Absagen und so war es schliesslich doch ein recht kleines Grüppchen Rivaltaner, die den Weg nach Reichenbach an der Aare unter die Räder nahm.

Wir trafen uns – wie gewohnt, bei Kaffee und ofenfrischen Gipfeli im Restaurant Schloss Reichenbach, wo uns der Organisator, Ueli Gerlach begrüsste und gleich noch ein paar Hinweise in Bezug auf Fischentnahme, Schonmasse usw. bekannt gab. Ebenso wurde abgemacht, um welche Zeit man sich zum Mittagslunch treffen will.

Und dann gings los.  Hosen runter und einen ‚Gump’ in den Watanzug, das war nun auf dem Parkplatz vor dem Restaurant zu besichtigen. Der Wettergott meinte es gut mit uns, denn trotz schlechtem Prognose hielt sich der Regen vornehm zurück und das notabene den ganzen Tag. Die Aare selber: guter Wasserstand, klares Wasser. Einzig die auf dem Wasser treibenden Blätter (Der Herbst lässt grüssen) liessen die auf dem Wasser treibenden Fliegenmuster (die meisten ja beim Rivaltaclub wie gewohnt kunstvoll und wunderschön gebunden) manchmal etwas ‚in den Hintergrund’ treten.

Trotzdem: bald einmal waren vereinzelt steigende Fische auszumachen und so liessen die ersten Fänge auch nicht lange auf sich warten. Dass es sich dabei durchwegs um kleinere Exemplare (Aeschen und Forellen) handelte, war eine Tatsache. So wie Schreibendem bekannt, hat es niemand geschafft, eine mässige Aesche an den Haken zu kriegen.

Aber wie auch immer: es war eine schöne Fischerei, denn es war stets ‚etwas los’.

Um 13 Uhr - wie abgemacht – traf man sich an der Grillstelle zum Lunch. Ueli hatte in der Zwischenzeit mit einem ‚Sackroli’ Holz zur Brätlistelle gekarrt und auch bereits eine Feuer entfacht.

 

So hiess es nur noch: Würste und Steaks  auf den Grill und schon bald duftete es herrlich nach Grillgut in verschiedenen Variationen, denn auch die Rivalta-Pfanne wurde eingesetzt, um sich ein schönes Essen zu bereiten.

Da machte der ‚Flachman’ die Runde und  die Becher wurden mit einem guten Tropfen Rotwein gefüllt.
So genoss das kleine Trüppchen Rivaltaner ein gemütliches Zusammensein und wie üblich hatte es vorerst niemand eilig, schnell wieder zum Fischen zu gehen, denn es war einfach zu gemütlich bzw. man sass noch gerne etwas länger beisammen.

Aber trotzdem: es wurde auch am Nachmittag nochmals versucht, die Aeschen zu überlisten.

Wie immer, war im Restaurant Schloss Reichenbach für uns das Nachtessen reserviert und ein Teil von uns nahm auch daran teil. Ich selber war dieses Mal nicht von der Party, gehe aber davon aus, dass das Essen gut und reichlich war. Zumindest habe ich nichts anderes gehört.

Fazit des diesjährigen Aeschenfischens: ein super Anlass. Ein Dank gehört dem Organisator Ueli Gerlach, welcher nicht nur für die Organisation, sondern auch – wie bereits erwähnt – für die Arbeit an der Grillstelle verantwortlich zeichnete.

pedro

 


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R. Zimmermann

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