Engstlensee weekend 27.-29.7.18


 Verlängertes Fischerweekend auf der Engstlenalp vom 27.- 29. Juli 2018

 

 

Nach einigen Jahren Unterbruch wieder mal auf die Engstlenalp zum Fliegenfischen - das war das Motto für diesen Anlass.

 

Bei den schier abnormal heissen Sommertemperaturen war ich schon mal gespannt, was das Thermometer dort oben auf gut 1800 Meter anzeigen wird. 

Beim Start bei mir zuhause zeigte die Quecksilbersäule um 0800 Uhr bereits 23 Grad Celsius an und gemäss Meteo soll die Tageshöchsttemperatur bei 32 Grad liegen.
So führte mich die Fahrt von Zürich Richtung Luzern, Stans und über den Brünigpass bis nach Innertkirchen und hoch auf die Alp.
Kurz nach 11 Uhr war ich am Ziel und die Temp-Anzeige im Auto blieb dort oben bei 18 Grad stehen. Mit kurzen Hosen bestückt, grad so noch an der Grenze des machbaren mit Sommer Bekleidung.
Dem Ruf von Beni folgend, machten wir uns dann vom Hotel aus zu Fuss auf den Weg Richtung See, wo wir von den Beiden bereits erwartet wurden.

Ausser einem Stuhl müsst ihr nichts mitnehmen; das war die Ansage. Und tatsächlich; wir brauchten gar nichts anderes, denn Moni und Beni hatten wirklich an alles Gedacht. Zuerst einen kleinen Welcome-Drink und dann kochte Beni für uns Älpler Makronen vom Feinsten. Zusammen mit einem Glas Roten wurden wir so richtig kulinarisch verwöhnt!!!!!
Fertig mit verwöhnen?????  Weit gefehlt. Moni hatte zuhause noch einen Kuchen gebacken, welche sie nun dabei hatte uns uns so auch noch das Dessert servieren konnte (inkl. Kaffee, der auf der Kaffeemaschine von Peter Grob (de Imbeler) zubereitet wurde). Natürlich mit ‚Gügs’, wer den wollte!!!

 

In freier Natur, unter stahlblauem Himmel, an den Gestaden des Engstlensee’s so zu dinieren; das bekommt das Prädikat ‚Spitze’.

 

Gegen 15 Uhr entschlossen wir uns dann, das Weinglas oder das Bier und Mineral in der Hand mit der Fliegenrute zu tauschen. Wobei: nirgends war nur das kleinste Anzeichen von steigenden Fischen zu sehen. Aber versucht habens wir trotzdem und natürlich mit dem Hintergedanken, dass die Fische ja schon irgendwann noch aktiv werden.

Um 1900 trafen wir uns im Hotel zum Nachtessen und anschliessend gings natürlich nochmals hoch zum See. Wunderschön, kein Lüftchen ging, aber auch keine Ringe im Wasser.
So wundert es kaum dass wir auch am Abend als ‚Schneider’ zurück kehrten.

 

Die erste Nacht im Hotel: für mich zumindest nicht gerade Erholung pur!  Im Zimmer nebenan schnarchte irgend jemand, bis die Balken schier brachen und wenn der dann mal aufhörte, waren aus einer anderen Richtung sonderbare Geräusche zu hören. Obs weh getan hat oder obs schön war - wenig Schlaf war nun einfach mal angesagt.
Etagen-Dusche: muss man halt auch nutzen, wenn diese frei ist und das war am frühen morgen, 0530 Uhr, der Fall. So habe ich diesen Zeitpunkt benutzt und anschliessend, um 0600 Uhr, gings erneut hoch zum See. Fazit: Wunderschön ruhig, eine richtige Idille, aber auch am morgen null Aktivität auf dem Wasser.

Das Frühstück genossen wir um 0800 Uhr mit dem Blick nach draussen, welcher nicht sehr verheissungsvolles erahnen liess. Der Himmel verdunkelte sich und kurz vor 10 Uhr zog vom Titlis her ein starkes Gewitter über die Engstlenalp. Zum Glück sind Gewitter meist von kurzer Dauer. Das war auch hier so, denn rund eine Stunde später liess der Regen etwas nach, der Himmel war aber weiterhin bedeckt.

 

Wetterwechsel: jetzt werden die Fische aktiv!!!!  Dachten wir. Aber halt auch dieses Mal wieder daneben. Kam noch dazu, dass am Nachmittag erneut Regen einsetzte.
So liessen wir den Samstag dann in illustrer Runde und toller Kameradschaft ausklingen. Zum Z’mittag haben wir oder zumindest einige von uns, Fische gegessen!! Die waren ein Gedicht, aber von lokalem Fisch zu reden wäre  daneben gewesen, denn Egli gibt’s im Engstlensee wohl keine. Und die Frage; hats denn im See überhaupt Fische, war wohl nicht so ganz unberechtigt.

 

Nach einem gemütlichen Nachtessen und Beisammensein, wurde erneut versucht, die Nachtruhe zu geniessen (wohl mit unterschiedlichem Erfolg).

 

Sonntag-morgen: Bei ofenfrischen Zopf und Kaffee und nun wieder stahlblauem Himmel draussen, begann bereits der letzte Tag. Nochmals Fischen; so wie mir bekannt, hat das niemand mehr versucht. Irgend einmal ist die Motivation halt einfach am A...... So gingen auch die nicht mehr , welche für den Sonntag noch die Bewilligung im Sack hatten.

 

Fazit ‚Abenteuer’ Engstlensee:

 

Wunderschöne Tage in der herrlichen Bergwelt. Für die 8 Fischer eine absolute Nullrunde! (Auch für den Rivaltaclub wohl ein Novum) Niemand konnte einen Erfolg verbuchen.

 

Aber wir alle haben das Beste daraus gemacht, die Kameradschaft liessen wir hoch leben und auf diese Art wurde der Anlass trotz allem zu einer schönen Erinnerung.

 

Ein speziellen Dank dem Organisator, Beni Brugger, welcher alles toll vorbereitet hat und unterstützt wurde von seiner Moni.

 

De Pedro

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

   

 


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